Subpage under development, new version coming soon!
Subject: [NT] DACHUS-Cup
Sehe ich genauso. Das Mittelfeld so aufzugeben, finde ich auch nicht gut.
Dennoch Glückwunsch zum Sieg! Österreich hätte aber vor allem aufgrund der ersten Halbzeit ein Unentschieden verdient gehabt. Aber das Problem mit der mangelnden CV kennt martenn ja sehr gut.
Dennoch Glückwunsch zum Sieg! Österreich hätte aber vor allem aufgrund der ersten Halbzeit ein Unentschieden verdient gehabt. Aber das Problem mit der mangelnden CV kennt martenn ja sehr gut.
Das Mittelfeld aufgeben ist falsch. So sehe ich das nicht!
Das Mittelfeld war für die Ballverteilung da, wenn die Def stark rausrückt muss ich die Aussenbahnen abdecken, damit keine direkten Pässe von aussen in die zentrale Spitze gespielt werden. Die Mitte mach ich mit meinen Defs zu. Hätte aber auch mit zwei Stürmern spielen können, dann hätte ich zwei MIDs gehabt, andere Taktik....
Was in der 1. HZ das Problem war die Taktik die nicht 100% funktioniert hat. Die zweite HZ war ähnlich aufgebaut, stand aber kompakter und die Def war weiter zurückgezogen. Zudem wäre ein Winger heute für Österreich tödlich gewesen und nicht ein 3. Stürmer. Die Taktik mit 3 Stürmern funktioniert oft in der zweiten HZ besser, da die Defs nachlassen (Erfahrungswerte).
Bin immer noch am ausprobieren, finde aber in jedem Match wieder was Neues heraus. Es hätte auch anders ausgehen können zweifellos, aber wir hatten ja doch auch noch zwei, drei gute Chancen. Österreich ist aber nicht wirklich ein einfacher Gegner und Martenn ist ja auch nicht niemand. Denke ich kann aus den bestehenden Taktiken eine bzw. mehrere gut funktionierende Zusammenzimmern (WM-Puzzle).
Das Mittelfeld war für die Ballverteilung da, wenn die Def stark rausrückt muss ich die Aussenbahnen abdecken, damit keine direkten Pässe von aussen in die zentrale Spitze gespielt werden. Die Mitte mach ich mit meinen Defs zu. Hätte aber auch mit zwei Stürmern spielen können, dann hätte ich zwei MIDs gehabt, andere Taktik....
Was in der 1. HZ das Problem war die Taktik die nicht 100% funktioniert hat. Die zweite HZ war ähnlich aufgebaut, stand aber kompakter und die Def war weiter zurückgezogen. Zudem wäre ein Winger heute für Österreich tödlich gewesen und nicht ein 3. Stürmer. Die Taktik mit 3 Stürmern funktioniert oft in der zweiten HZ besser, da die Defs nachlassen (Erfahrungswerte).
Bin immer noch am ausprobieren, finde aber in jedem Match wieder was Neues heraus. Es hätte auch anders ausgehen können zweifellos, aber wir hatten ja doch auch noch zwei, drei gute Chancen. Österreich ist aber nicht wirklich ein einfacher Gegner und Martenn ist ja auch nicht niemand. Denke ich kann aus den bestehenden Taktiken eine bzw. mehrere gut funktionierende Zusammenzimmern (WM-Puzzle).
Die drei Stürmer sind aber nutzlos, wenn zu wenig Steilpässe kommen. Was ist denn der Sinn einer Drei-Stürmer-TaktiK? Positionen in der gegnerischen Abwehr finden, die Steilpässe zulassen. Wenn aber nur ein zentraler Mittelfeldspieler vorhanden ist, ist die Wahrscheinlichkeit für brauchbare Steilpässe zu gering. Gefährlich wurde es nur, wenn Eilhoff auf links durch war oder Gahn auf rechts. Das könnte ein zusätzlicher Mittelfeldspieler dann besser verwerten.
Dies war ein Teil den ich ausprobiert habe.
Auf der rechten Seite wurde es in der zweiten HZ mehr als einmal sehr gefährlich, als der angespielt wurde. Durch schnelle Seitenwechsel stand ein Stürmer oft genau in einer Lücke.
Das Problem heute ist eher, das 3 Stürmer so gut abgedeckt sind, das Steilpässe praktisch nie durchkommen. Auch bei enger MID-Aufstellung, deswegen wollte ich neue Wege gehen. Bei Eilhoff wurde es nicht gefährlich da er ein Stürmer ist und kein Winger. Deswegen schrieb ich ja, es wäre tödlich gewesen, dort einen Winger zu platzieren.
Mit einem 3 Mannsturm knackst du heute die Abwehr selten und das nur wenn du solche Spitzenstürmer wie wir hast. Ich habe momentan aber keine Freundschaftsspiele um Dinge auszuprobieren, deswegen mach ichs halt im DACH-Cup und so schlecht läufts ja nun nicht. Auch wenn ich nicht einfach durchmarschiere. Ich versuch die Balance zu finden, gewinnen zu können und doch neue Dinge auszuprobieren oder zu kombinieren.
Das mit den Steilpässen ist mir schon klar, aber ich hoffe ich konnte klarmachen, dass für mich nicht nur das "Normale" zählt.
Auf der rechten Seite wurde es in der zweiten HZ mehr als einmal sehr gefährlich, als der angespielt wurde. Durch schnelle Seitenwechsel stand ein Stürmer oft genau in einer Lücke.
Das Problem heute ist eher, das 3 Stürmer so gut abgedeckt sind, das Steilpässe praktisch nie durchkommen. Auch bei enger MID-Aufstellung, deswegen wollte ich neue Wege gehen. Bei Eilhoff wurde es nicht gefährlich da er ein Stürmer ist und kein Winger. Deswegen schrieb ich ja, es wäre tödlich gewesen, dort einen Winger zu platzieren.
Mit einem 3 Mannsturm knackst du heute die Abwehr selten und das nur wenn du solche Spitzenstürmer wie wir hast. Ich habe momentan aber keine Freundschaftsspiele um Dinge auszuprobieren, deswegen mach ichs halt im DACH-Cup und so schlecht läufts ja nun nicht. Auch wenn ich nicht einfach durchmarschiere. Ich versuch die Balance zu finden, gewinnen zu können und doch neue Dinge auszuprobieren oder zu kombinieren.
Das mit den Steilpässen ist mir schon klar, aber ich hoffe ich konnte klarmachen, dass für mich nicht nur das "Normale" zählt.
muss ich die Aussenbahnen abdecken, damit keine direkten Pässe von aussen in die zentrale Spitze gespielt werden.
das kann ich, so wie ich die Engine kenne, nicht nachvollziehen, und es scheint mir gegen Österreich auch vom Ansatz her zu defensiv gedacht. Die Österreicher haben imo nicht nur ein Unentschieden verdient gehabt, auch ein Sieg wäre nicht gestohlen gewesen. Ich bleibe dabei, dass mit so einem schwachen Zentrum keine gute Taktik zu machen ist.
das kann ich, so wie ich die Engine kenne, nicht nachvollziehen, und es scheint mir gegen Österreich auch vom Ansatz her zu defensiv gedacht. Die Österreicher haben imo nicht nur ein Unentschieden verdient gehabt, auch ein Sieg wäre nicht gestohlen gewesen. Ich bleibe dabei, dass mit so einem schwachen Zentrum keine gute Taktik zu machen ist.
Machen wirs doch so, ich nehme eure Einwände zur Kenntnis. Ich verneine sie ja nicht, aber sehe es für ein Konzept, dass ich für die WM habe, anders.
Wenn ich nicht wiedergewählt werde, war das für nichts, aber ich denke halt weiter, versuche mich zu verbessern und die Engine besser zu verstehen. Mein Ziel ist für die WM möglichst gute Taktiken zu haben und mir nicht zu früh in die Karten sehen zu lassen.
Wenn ich sicher und höher gewinnen will, muss ich anders spielen, lerne aber nichts daraus. Ein Spiel habe ich bisher wirklich versiebt und das war gegen Belgien. Da habe ich mich nur auf den Gegner eingestellt und das war einfach nur falsch.
Wenn ich nicht wiedergewählt werde, war das für nichts, aber ich denke halt weiter, versuche mich zu verbessern und die Engine besser zu verstehen. Mein Ziel ist für die WM möglichst gute Taktiken zu haben und mir nicht zu früh in die Karten sehen zu lassen.
Wenn ich sicher und höher gewinnen will, muss ich anders spielen, lerne aber nichts daraus. Ein Spiel habe ich bisher wirklich versiebt und das war gegen Belgien. Da habe ich mich nur auf den Gegner eingestellt und das war einfach nur falsch.
Wenn ich sicher und höher gewinnen will, muss ich anders spielen, lerne aber nichts daraus.
Das verstehe ich nicht. Auch habe ich noch immer nicht verstehen können, was das "Experiment" mit dem Dreiersturm bringt, wenn Du selbst nicht davon überzeugt bist.
Vielleicht denke ich zu schlicht, wenn ich meine, dass man ein Spiel verhältnismäßig einfach aufbauen sollte. Hinten wenig zulassen, wenn nötig das Spiel im defensiven Mittelfeld aufbauen und vorne, also im offensiven Mittelfeld und im Sturm, die freien Anspielstellen kreieren und so Chancen zu generieren. Deutschland hat zum Glück noch ausreichend Spieler von der Marke "Weltklasse", um ein eigenes System (am besten jedoch mehrere) zu spielen, das für viele Gegner anwendbar ist.
Ich lese aus Deinen Postings heraus, dass es Dir um einen anderen Zugang zur ME geht. Es ist nur die Frage, ob ein anderer Zugang überhaupt vorhanden ist.
Das verstehe ich nicht. Auch habe ich noch immer nicht verstehen können, was das "Experiment" mit dem Dreiersturm bringt, wenn Du selbst nicht davon überzeugt bist.
Vielleicht denke ich zu schlicht, wenn ich meine, dass man ein Spiel verhältnismäßig einfach aufbauen sollte. Hinten wenig zulassen, wenn nötig das Spiel im defensiven Mittelfeld aufbauen und vorne, also im offensiven Mittelfeld und im Sturm, die freien Anspielstellen kreieren und so Chancen zu generieren. Deutschland hat zum Glück noch ausreichend Spieler von der Marke "Weltklasse", um ein eigenes System (am besten jedoch mehrere) zu spielen, das für viele Gegner anwendbar ist.
Ich lese aus Deinen Postings heraus, dass es Dir um einen anderen Zugang zur ME geht. Es ist nur die Frage, ob ein anderer Zugang überhaupt vorhanden ist.
Ich habe mir den Match jetzt nocheinmal angesehen. Das Problem war die 1. Taktik die äusseren MIDs waren in der Vorwärtsbewegung zu weit nach vorne gezogen, so gab es grosse Lücken im MID und Österreich konnte Querpässe schlagen. Da wurde es gefährlich.
Wer sagt das ich den 3er Sturm nicht gut finde? Ich bin nur am ausprobieren in dieser Taktik, bei den anderen brauchts das weniger. Schau dir den Match nochmal an viele Zuspiele kamen von den äusseren MIDs und nicht durch das Zentrum. Der Ablauf war heute bis zur 25 Min. gabs grosse Probleme durch die 1. Taktik, dann hat Österreich zum Glück die Taktik geändert, danach wurde es besser.
Noch besser wurde es dann in der 2. HZ als die 2. Taktik eingesetzt wurde. Glück hatten wir in dem 1. Viertel der Partie, danach noch einmal in den 60. Min. (hohe Bälle nach vorne vom Gegner) sonst klappte es relativ gut. Heute hätte ein Flügel gutgetan, aber die Taktik war halt auf 3 Stürmer ausgerichtet.
Die Spieler der Österreicher waren ebenfalls Marke "Weltklasse", dass siehst du an den Skills. Du spielst in der NT nicht 90 Min. ohne Gegenchancen zuzulassen, sonst zeig mir eine Taktik die für jedes Spiel funktioniert. Es gibt Grundlagen, bekomme ja auch relativ wenig Gegentore, aber du findest kein Spiel, wenn die Gegner auf ähnlichen Niveau spielen, wo keine Chancen auf beiden Seiten kreiiert werden.
Du denkst nicht zu schlicht und ich weiss glaub auch was du meinst, nur die Aussage hinten wenig zulassen kommt schon stark auf die Taktik des Gegners an. Wenn ich aber eine 0815 Taktik spiele, dann reicht das an einer WM nicht gegen Polen oder Italien etc. Deswegen bin ich an anderen Dingen am testen, die gehen auch nicht alle auf. Die 1. Taktik war schlecht, aber daraus lerne ich ja wieder was.
Ich finde es ein Irrtum das nur Taktiken die in der Mitte massiv stehen gut sind.
Wer sagt das ich den 3er Sturm nicht gut finde? Ich bin nur am ausprobieren in dieser Taktik, bei den anderen brauchts das weniger. Schau dir den Match nochmal an viele Zuspiele kamen von den äusseren MIDs und nicht durch das Zentrum. Der Ablauf war heute bis zur 25 Min. gabs grosse Probleme durch die 1. Taktik, dann hat Österreich zum Glück die Taktik geändert, danach wurde es besser.
Noch besser wurde es dann in der 2. HZ als die 2. Taktik eingesetzt wurde. Glück hatten wir in dem 1. Viertel der Partie, danach noch einmal in den 60. Min. (hohe Bälle nach vorne vom Gegner) sonst klappte es relativ gut. Heute hätte ein Flügel gutgetan, aber die Taktik war halt auf 3 Stürmer ausgerichtet.
Die Spieler der Österreicher waren ebenfalls Marke "Weltklasse", dass siehst du an den Skills. Du spielst in der NT nicht 90 Min. ohne Gegenchancen zuzulassen, sonst zeig mir eine Taktik die für jedes Spiel funktioniert. Es gibt Grundlagen, bekomme ja auch relativ wenig Gegentore, aber du findest kein Spiel, wenn die Gegner auf ähnlichen Niveau spielen, wo keine Chancen auf beiden Seiten kreiiert werden.
Du denkst nicht zu schlicht und ich weiss glaub auch was du meinst, nur die Aussage hinten wenig zulassen kommt schon stark auf die Taktik des Gegners an. Wenn ich aber eine 0815 Taktik spiele, dann reicht das an einer WM nicht gegen Polen oder Italien etc. Deswegen bin ich an anderen Dingen am testen, die gehen auch nicht alle auf. Die 1. Taktik war schlecht, aber daraus lerne ich ja wieder was.
Ich finde es ein Irrtum das nur Taktiken die in der Mitte massiv stehen gut sind.
DACHUS-Cup - fünftes Spiel mit der U27
Deutschland (16.) - USA (42.)
Silverhawk bald „Deutscher“?
Silverhawk kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken
Vorab:
Die Frage, die sich alle (Noch-) Schweizer stellen, ist, wie lange werden sie noch in ihrer mehr oder minder beschaulichen Alpenrepublik leben. Durch die längst überfällige Neuordnung des europäischen Kontinents, die durch die mutige russische Avantgarde-Leistung, die Krim der russischen Föderation anzugliedern, begonnen wurde, ist es nun nur noch eine Frage der Zeit, wann die mehrheitlich deutsche Bevölkerung in weiten Teilen der Schweiz ein Ende der Bevormundung durch die Minderheit der Schweizer erleben wird. Die systematische Benachteiligung der Deutschen in der Schweiz wäre dann endlich Vergangenheit, der Steuer-Hick-Hack hätte ein Ende und auch die populistischen, so genannten Volksabstimmungen. Zwischen Frankreich, Italien und Deutschland besteht bereits Einigkeit, wie die Schweiz aufgeteilt wird. Kriterium wird die vorherrschende Sprache sein, sodass Deutschland bald bis zum Oberwallis reichen wird. Die Schweiz wird künftig nur noch aus dem Oberland plus einiger Exklaven bestehen, einem Gebiet in dem noch rätoromanisch gesprochen wird (siehe Abbildung).
Vielleicht kann sich Silverhawk dann ab der nächsten Saison schon selbst wählen.
Wir haben unabhängig von den sich überschlagenden Neuordnungen des Kontinents mit dem aktuellen Coach der deutschen Nationalmannschaft und heißesten Kandidaten auf den Posten in der kommenden Saison gesprochen und können daher dieses recht aufschlussreiche Interview an dieser Stelle anbieten.
Hallo silverhawk! Zunächst natürlich Glückwunsch zur erfolgreichen WM-Qualifikation. Nach der Schweden-Pleite wurde es nochmal spannend. Hast Du zwischendurch mal gedacht: "verdammt, hoffentlich geht das nicht noch schief"?
Ich denke seit dem Anfang der Quali, hoffentlich geht das nicht schief, deshalb "Business as usual". ;-)
Auch im DACHUS-Cup läuft es ja prächtig. Du bist ja quasi schon durch. Wirst Du gegen die USA nochmal testen oder den Sack zumachen? Oder beides?
Das Problem diese Saison ist wirklich, dass wir nur "Ernstkämpfe" haben und deshalb das Testen zugleich immer einem gewissen Druck ausgesetzt ist (Rangliste, Quali, Cup). Versuche das Testen immer zu einem grossen Teil durch Bewährtes abzusichern. Versuche aber gegen die USA nur noch etwas Elementares für die WM zu testen.
Wenn ich denn wiedergewählt werde, versuche ich bis zur WM nur noch die Taktiken zu verfeinern und mich bedeckt zu halten, für die Gegner.
Apropos WM: bist Du schon aufgeregt wegen der Auslosung der Vorrundengruppen?
Gar nicht, denn man muss eh nehmen was kommt. Es gibt nur noch starke Gegner, hatte bislang immer das Vergnügen gegen spätere Sieger oder Halbfinalisten auszuscheiden. Nur hatte die vorher niemand auf der Rechnung, also das Beste geben und auch auf Fortuna hoffen.
Du bist als sehr kommunikativer NT-Trainer bislang in Erscheinung getreten. Können wir davon ausgehen, dass dies auch - vorausgesetzt Du wirst gewählt - in Deiner zweiten Saison so bleibt?
Ich versuche das gerne beizubehalten, vielleicht schreib ich manchmal zu viel. Bin aber auf jeden Fall offen für Kritik und Lob. Ich versuche meine Gedankengänge wiederzugeben, wie verworren diese auch sind ;-)
Mein grösster Kritiker bin sowieso ich und es ärgert mich am meisten, wenn ich schlechte Taktiken mache oder Niederlagen fabriziere.
Vielen Dank, Silverhawk, und viel Erfolg bei der derzeit laufenden Wahl!
Und Zuletzt:
Datum: Samstag, 2014-03-29
Anpfiff: 11.59 Uhr
Spiel: TV-Studio
(auch nicht Plus-User können das Spiel - jetzt auch in 3D - anschauen)
(edited)
Die Idee von einem Grossreich hat etwas für sich!
Ich würde aber einen anderen Weg gehen, ein Grossschweizer-Reich, Hand auf Herz wärt ihr nicht lieber Schweizer ;-)
Vorteile:
- tiefere Steuern, ihr dürft sie sogar selber ausfüllen, gut, schummeln ist nicht.
- eigene Meinung direkt an die Obrigkeit weitergeben, mittels direkter Demokratie, dass heisst, das Volk hat wirklich das Sagen
- Referenden und Initiativen können eingereicht werden, dass heisst ihr könnt etwas ändern, sofern ihr genug Gleichgesinnte findet
- die Banken halten eure persönlichen Daten unter Verschluss, ...gut wie lange noch uvm.
Es gibt natürlich auch viele Dinge die man noch ändern dürfte, aber hey, in welchem Land (EU) gibts das nicht.
Kurz und gut, Schweizer zu sein ist doch gut. Also ..... KOMMT ZU UNS! KOMMT ZU UNS! KOMMT ZU UNS! (Käse/Schokoladen-Hypnose)
Ich würde aber einen anderen Weg gehen, ein Grossschweizer-Reich, Hand auf Herz wärt ihr nicht lieber Schweizer ;-)
Vorteile:
- tiefere Steuern, ihr dürft sie sogar selber ausfüllen, gut, schummeln ist nicht.
- eigene Meinung direkt an die Obrigkeit weitergeben, mittels direkter Demokratie, dass heisst, das Volk hat wirklich das Sagen
- Referenden und Initiativen können eingereicht werden, dass heisst ihr könnt etwas ändern, sofern ihr genug Gleichgesinnte findet
- die Banken halten eure persönlichen Daten unter Verschluss, ...gut wie lange noch uvm.
Es gibt natürlich auch viele Dinge die man noch ändern dürfte, aber hey, in welchem Land (EU) gibts das nicht.
Kurz und gut, Schweizer zu sein ist doch gut. Also ..... KOMMT ZU UNS! KOMMT ZU UNS! KOMMT ZU UNS! (Käse/Schokoladen-Hypnose)
Ich würde aber einen anderen Weg gehen, ein Grossschweizer-Reich, Hand auf Herz wärt ihr nicht lieber Schweizer ;-)
Sofort dafür! Weit besserer Vorschlag als der von collunder.
Problem nur: angrenzende Kantone in Frankreich und Italien hatten das ja schon mal probiert ... die Schweizer wollten sie nicht. Ob das bei einem Kanton Baden oder Rheinland anders wäre!?
Müssten die in Lörrach, Freiburg und Karlsruhe mal ausprobieren ...
Sofort dafür! Weit besserer Vorschlag als der von collunder.
Problem nur: angrenzende Kantone in Frankreich und Italien hatten das ja schon mal probiert ... die Schweizer wollten sie nicht. Ob das bei einem Kanton Baden oder Rheinland anders wäre!?
Müssten die in Lörrach, Freiburg und Karlsruhe mal ausprobieren ...
Die Bewohner des österreichischen Vorarlbergs wollten 1919 mal zur Schweiz, gab sogar eine Volksabstimmung (Mehrheit von gut 80 % Vorarlbergs war dafür), aber die Schweizer wollten nicht
klar. jeder wäre lieber Schweizer, als irgendwas halbverfaultes aus den umliegenden Regionen.
Es fehlt halt nur am Kleingeld. Ich mein, Pommes mit Bratwurst für 16,50 Franken...und das war vore 20 Jahren...und dann meinte die noch: das ischt doch nichht teuer...haha, yo, is klar.
Ein Jugendfreund von mir ist heute das, was man einen Global Player nennt. Manager eines der größten Konzerne der Welt, mit Wohnsitz in der Schweiz. Nicht primär, weil er dadurch steuerliche Vorteile hätte, sondern weil die schweizer Lebensart seiner eigenen sehr viel näher ist, als die deutsche.
Solche Leute sind Spieler. Das war er schon als Kind. Die haben es nicht mehr nötig, auf den Pfennig zu gucken.
So ähnlich, wie Rockefeller. Der wurde mal gefragt, warum er das alles tue, obwohl er es nicht nötig hätte. Er antwortete: weil es geht.
Schön find ich, wie selbstverständlich in der Schweiz mit Dingen umgegangen wird, die eigentlich nicht willkommen sind.
Rund um den Basler Zoo sind in den Gebüschen zum Beispiel Einwegspritzenautomaten aufgestellt. In Deutschland wären da Bullenstreifen unterwegs, die die Leute erstmal hopsnehmen und dann zum Drücken in das nächstgelegene Betonghetto in die Vorstadt verfrachten würden.
So ne Quasiverpflichtung zum sozialen Verhalten hat schon was. Du bist reich? ..ok, dann tu mal was für die Leute, die das nich sind. Das ist zwar auch nur religiös begründet, aber eben auch erfreulich anders, als in Deutschland.
Ich sag mal so, bei Oma (überzeugte EC...die Eingeweihten werden wissen, was das heißt)
war auch die Nächstenliebe damals immer das wichtigste auf der Welt...aber die Vorsuppe gabs eben auch erst, wenn die Tageslosung bis zum Erbrechen durchgekaut wurde. Das hatte bei aller Gutmütigkeit was Zwanghaftes. Und das hab ich in der calvinistischen und damit eigentlich ähnlich verorteten Schweiz angenehm anders erfahren.
So etwa um die Jahrtausendwende war ich mit Familie unterwegs nach Italien. Irgendwo in der Schweiz, nicht weit von der italienischen Grenze, machten wir ne Pause, fuhren einen Feldweg rein und setzten uns auff eine alte Steinbrücke, von der aus man ein ziemlich schönes großes Holzhaus sehen konnte, und aßen ein paar Brote.
Nach etwa 3 Minuten kam eine Bewohnerin aus dem Haus, brachte uns ein paar Stücke Käse, begrüßte uns kurz und ging wieder zurück. Sowas wäre in Deutschland absolut unmöglich.
Deshalb, bei allem Abdriften nach rechts, dem auch die Schweizer oder Holländer nicht widerstehen konnten, ist es dennoch ein Riesenunterschied zu den Verhältnissen, die hierzulande herrschen.
Dass die Schweizer nicht dauerhaft Leute aus anderen Ländern haben wollen, wäre auch ohne die letze Abstimmung ziemlich wahrscheinlich gewesen. Sie wurde aber durchgeführt und damit signalisiert, dass die Bevölkerung nicht abnicken, sondern mitenscheiden soll.
In Deutschland dagegen wäre so eine Abstimmung absolut vorhersehbar...und wird daher auch nicht durchgeführt, weil das Ergebnis niederschmetternd wäre.
Aus diesem Grund existiert zum Beispiel in Hessen heite noch die Todesstrafe. Die wäre nur per Volksentscheid abzuschaffen. Und die Bevölkerung wäte so sicher für die Beibehaltung, dass selbst konservative Regierungen sich blamieren würden in der Öffentlichkeit, wenn sie der Bevölkerung hier die Entscheidung überlassen. Das hat mir ein FDP-Mensch aus dem hessischen Ministerium vor ein paar Jehren so erzählt.
Na egal. Ich muss mich jetzt um meine Neuseeländer und um mein eigenes Team kümmern.
Es fehlt halt nur am Kleingeld. Ich mein, Pommes mit Bratwurst für 16,50 Franken...und das war vore 20 Jahren...und dann meinte die noch: das ischt doch nichht teuer...haha, yo, is klar.
Ein Jugendfreund von mir ist heute das, was man einen Global Player nennt. Manager eines der größten Konzerne der Welt, mit Wohnsitz in der Schweiz. Nicht primär, weil er dadurch steuerliche Vorteile hätte, sondern weil die schweizer Lebensart seiner eigenen sehr viel näher ist, als die deutsche.
Solche Leute sind Spieler. Das war er schon als Kind. Die haben es nicht mehr nötig, auf den Pfennig zu gucken.
So ähnlich, wie Rockefeller. Der wurde mal gefragt, warum er das alles tue, obwohl er es nicht nötig hätte. Er antwortete: weil es geht.
Schön find ich, wie selbstverständlich in der Schweiz mit Dingen umgegangen wird, die eigentlich nicht willkommen sind.
Rund um den Basler Zoo sind in den Gebüschen zum Beispiel Einwegspritzenautomaten aufgestellt. In Deutschland wären da Bullenstreifen unterwegs, die die Leute erstmal hopsnehmen und dann zum Drücken in das nächstgelegene Betonghetto in die Vorstadt verfrachten würden.
So ne Quasiverpflichtung zum sozialen Verhalten hat schon was. Du bist reich? ..ok, dann tu mal was für die Leute, die das nich sind. Das ist zwar auch nur religiös begründet, aber eben auch erfreulich anders, als in Deutschland.
Ich sag mal so, bei Oma (überzeugte EC...die Eingeweihten werden wissen, was das heißt)
war auch die Nächstenliebe damals immer das wichtigste auf der Welt...aber die Vorsuppe gabs eben auch erst, wenn die Tageslosung bis zum Erbrechen durchgekaut wurde. Das hatte bei aller Gutmütigkeit was Zwanghaftes. Und das hab ich in der calvinistischen und damit eigentlich ähnlich verorteten Schweiz angenehm anders erfahren.
So etwa um die Jahrtausendwende war ich mit Familie unterwegs nach Italien. Irgendwo in der Schweiz, nicht weit von der italienischen Grenze, machten wir ne Pause, fuhren einen Feldweg rein und setzten uns auff eine alte Steinbrücke, von der aus man ein ziemlich schönes großes Holzhaus sehen konnte, und aßen ein paar Brote.
Nach etwa 3 Minuten kam eine Bewohnerin aus dem Haus, brachte uns ein paar Stücke Käse, begrüßte uns kurz und ging wieder zurück. Sowas wäre in Deutschland absolut unmöglich.
Deshalb, bei allem Abdriften nach rechts, dem auch die Schweizer oder Holländer nicht widerstehen konnten, ist es dennoch ein Riesenunterschied zu den Verhältnissen, die hierzulande herrschen.
Dass die Schweizer nicht dauerhaft Leute aus anderen Ländern haben wollen, wäre auch ohne die letze Abstimmung ziemlich wahrscheinlich gewesen. Sie wurde aber durchgeführt und damit signalisiert, dass die Bevölkerung nicht abnicken, sondern mitenscheiden soll.
In Deutschland dagegen wäre so eine Abstimmung absolut vorhersehbar...und wird daher auch nicht durchgeführt, weil das Ergebnis niederschmetternd wäre.
Aus diesem Grund existiert zum Beispiel in Hessen heite noch die Todesstrafe. Die wäre nur per Volksentscheid abzuschaffen. Und die Bevölkerung wäte so sicher für die Beibehaltung, dass selbst konservative Regierungen sich blamieren würden in der Öffentlichkeit, wenn sie der Bevölkerung hier die Entscheidung überlassen. Das hat mir ein FDP-Mensch aus dem hessischen Ministerium vor ein paar Jehren so erzählt.
Na egal. Ich muss mich jetzt um meine Neuseeländer und um mein eigenes Team kümmern.