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Subject: Hochdeutsch

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2008-06-07 16:23:12
Da gebe ich Dir recht. Bei mir waren in der Klasse mal zwei Bayern und auch, wenn sie keinen Dialekt gesprochen haben, musste man schon ein bisschen mehr zuhören, als bei denen, die schon aus der Gegend kamen.

@Terrier: Also bist Du ein Deutschland-Hasser - in Sachen Fußball-EM? *gg*
2008-06-08 00:41:08
Nem Südniedersachsen hört man das deshalb an, weil dort die Sätze anders betont werden. So ziemlich alle Süddeutschen aus meinem Semester, die es damals in ihrer Studentenzeit nach Göttingen verschlagen hatte, haben sich gewundert über die hastige und seltsam betonte Sprache der Einheimischen. Auf manche wirkte sie sogar regelrecht aggressiv. Aber so einige Göttinger haben die Kommunikation eh auf das allernotwendigste reduziert.
Das schärfste war es, morgens beim Bäcker Brötchen zu holen.
Kein "Guten Morgen", "was darf es sein?" oder ähnliches, sondern ein kurzes, bellendes "ja",
quasi im Kasernenhofton. In unserer WG dachten wir damals : ok, die Bäckersche is halt etwas seltsam. Aber später hatten uns dann Studienkumpels aus andern Stadtteilen ähnliches erzählt. Der einzige, der gar nicht verstehn konnte, was denn daran so besonders wäre, war unser WG-Kollege aus Northeim.
2008-06-08 07:08:13
Kleiner Tip:
Wenn in München ein "Eindringling" ("Zugereister") in einer Bäckerei sagt, er würde gerne 4 Brötchen kaufen, hat er schon ausgeschissen ... lol
Das sind SEMMELN !!!

:)
daytona
2008-06-08 12:27:33
Nur weil die Bayern da etwas höhergelegen auf den Voralpen liegen, ist das noch kein Hochdeutsch. Hoch leitet sich hier nicht von Höhe ab. ;)
2008-06-08 14:42:00
Wenn man in München ist, dann weiss man das aber auch als "Zugereister".
Schlimm wirds erst, wenn Ausserbairische meinen, sie müsste Traditionen aus Bayern übernehmen, von denen sie nix verstehn, nur um den Umsatz zu fördern, weil das so schön volkstümlich aussieht.
Wieder Beispiel Göttingen, weils grade passt.
Eine meiner Studienkolleginnen kam aus Bayern (hust...Entschuldigung, böser Ausrutscher...aus Franken). Die entdeckt in Göttingen irgendwo nen Biergarten, oder jedenfalls das, was der Besitzer darunter versteht.
Sie so : he, klasse, da gehn wir rein.
Wir sitzen dann da zu fünft am Tisch und leeren unsere lächerlich kleinen Biergläser.
Uns sie isst zwischendurch ihre mitgebrachte Wurstsemmel.
Kommt der Kellner an und raunzt : das ist hier unerwünscht! Einpacken, oder sie verlassen das Lokal!
...ihren hoffnungslosen Versuch, dem Kellner den Begriff Biergarten klar zu machen und den ganzen Rattenschwanz, der danach kam, erspar ich dir jetzt mal ;-)
2008-06-09 01:35:40
Kanns mir schon denken ...

In einem Biergarten herrschen 3 Mindestregeln:
* Essen darf man mitbringen ("A gscheite Brotzeit halt inkl. weissblauer Tischdecke etc)
* Das Glas fasst 1 Liter ("A Maß halt")
* Und kühlende Kastanienbäume!

alles andere ist kein "Biergarten" und eigentlich Verletzung bayrischen Brauchtums ...

daytona
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