Subpage under development, new version coming soon!
Subject: reales etc....
- 1
- 2
Dieser Vergleich hinkt, da Lebensmittel in den Ländern dort billig selbst produziert werden. Rohöl hingegen hat einen Weltmarktpreis, der für alle Länder gleich ist. Der Grund, warum in manchen Ländern der Sprit so billig ist, ist, dass dort das Benzin durch den Staat subventioniert wird, da sich sonst die Einheimischen kein Auto halten könnten.
Es gibt auch Länder wie z. B. ich glaube es war Thailand, kann aber auch ein anderes asiatisches Land gewesen sein, die sich diese Subventionen nicht mehr leisten können und schon kostet der Liter dort auch 50 bis 60 Cent, was dort zu Auschreitungen geführt hat.
Wenn wir nicht so hohe Mineralöl und Ökosteuer hätten, würde der Liter auch bei uns ca. 60 Cent kosten.
Es gibt auch Länder wie z. B. ich glaube es war Thailand, kann aber auch ein anderes asiatisches Land gewesen sein, die sich diese Subventionen nicht mehr leisten können und schon kostet der Liter dort auch 50 bis 60 Cent, was dort zu Auschreitungen geführt hat.
Wenn wir nicht so hohe Mineralöl und Ökosteuer hätten, würde der Liter auch bei uns ca. 60 Cent kosten.
Dem ist nicht ganz so. Es gibt mindestens diese folgenden Einflussfaktoren:
1. Währung
Das beste Beispiel ist z.B. zur Zeit die USA, durch unseren im Verhältnis starken Euro können wir subjektiv betrachtet für weniger Geld dort einkaufen, wenn wir unsere Euros in Dollar tauschen, als es ein Amerikaner ohne den Umtausch kann. D.h. wenn man die Preise alle in € angibt und die angegebenen Länderwährungen alle Kaufkraftverluste gegenüber uns in € haben, so sind die Preise für uns immer niedriger. Anders sieht es bei Ländern aus, deren Währung "stärker" ist, ich denke bei englischem Pfund ist es zur Zeit so. Dort würden wir sozusagen "schlechter" einkaufen als wir es in Deutschland und dem Euroraum könnten. Innerhalb des Euroraums sind diese Verschiebungen natürlich nicht vorhanden.
2. Preispolitik der Ölkonzerne
Durch die Kartellartigen Zusammenhänge sind die großen Ölkonzerne imstande die Benzinpreise in einzelnen Staaten nach belieben zu verschieben. Der Ölpreis am Weltmarkt ist für jeden gleich, aber wir Verbraucher kaufen ja nicht das Rohöl.
3. Steuern und Abgaben auf Benzin in D und im Euroraum
das erhöht den Preis insbesondere für uns noch einmal mächtig. Ob das sinnvoll ist oder nicht ist streitbar.
1. Währung
Das beste Beispiel ist z.B. zur Zeit die USA, durch unseren im Verhältnis starken Euro können wir subjektiv betrachtet für weniger Geld dort einkaufen, wenn wir unsere Euros in Dollar tauschen, als es ein Amerikaner ohne den Umtausch kann. D.h. wenn man die Preise alle in € angibt und die angegebenen Länderwährungen alle Kaufkraftverluste gegenüber uns in € haben, so sind die Preise für uns immer niedriger. Anders sieht es bei Ländern aus, deren Währung "stärker" ist, ich denke bei englischem Pfund ist es zur Zeit so. Dort würden wir sozusagen "schlechter" einkaufen als wir es in Deutschland und dem Euroraum könnten. Innerhalb des Euroraums sind diese Verschiebungen natürlich nicht vorhanden.
2. Preispolitik der Ölkonzerne
Durch die Kartellartigen Zusammenhänge sind die großen Ölkonzerne imstande die Benzinpreise in einzelnen Staaten nach belieben zu verschieben. Der Ölpreis am Weltmarkt ist für jeden gleich, aber wir Verbraucher kaufen ja nicht das Rohöl.
3. Steuern und Abgaben auf Benzin in D und im Euroraum
das erhöht den Preis insbesondere für uns noch einmal mächtig. Ob das sinnvoll ist oder nicht ist streitbar.
4. und natürlich der Preisanstieg für Rohöl am Weltmarkt durch eine Steigerung der Nachfrage, während Angebot ziemlich gelich blieb.
(edited)
(edited)
Das was du schreibst widerspricht sich nicht mit dem was ich geschrieben habe.
zu 1.:
Da das Barrel Rohöl in US-$ abgerchnet wird, ist es logisch, dass Wechselkursschwankungen bei dem Endpreis für Benzin eine Rolle spielen. Das bedeutet aber, dass Länder wie z. B. Swasiland eigentlich mehr aufwenden müssten, um Öl zu kaufen, da sich deren Währung nicht durch Stärke gegenüber dem $ auszeichnet.
Im übrigen wäre der Sprit bei uns wesentlich teurer, wenn der € momentan gegenüber dem $ nicht so stark wäre.
zu 2.:
Wirtschaftswissenschaftlich und auch im RL bedeuten Kartelle immer überhöhte Preise, da sich die Konzerne in der Regel absprechen und sich nicht unnötig konkurrenz machen. Preise können in einem Kartell trotzdem nicht nach belieben verschoben werden, so wie du das behauptest. So wird ein Kartell niemals ein Produkt unter Einkaufspreis veräußern. Wenn der Sprit aber wie in Swasiland nur 10 Cent kostet ist dies weit unter dem Preis für ein Barrel Rohöl. Auch nach oben gibt es bei den Preisen eine Grenze. Wenn der Sprit so teuer wäre, dass wir mit unserem Einkommen nicht mehr mitkämen, würden die Ölfirmen nicht mehr verkaufen können.
Zwar kaufen wir nicht das Rohöl, genauso wie wir anstatt Getreide das Brot kaufen, aber dennoch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Preis für Rohöl und dem Endprodukt.
Zu 3.:
Das selbe habe ich auch geschrieben.
zu 1.:
Da das Barrel Rohöl in US-$ abgerchnet wird, ist es logisch, dass Wechselkursschwankungen bei dem Endpreis für Benzin eine Rolle spielen. Das bedeutet aber, dass Länder wie z. B. Swasiland eigentlich mehr aufwenden müssten, um Öl zu kaufen, da sich deren Währung nicht durch Stärke gegenüber dem $ auszeichnet.
Im übrigen wäre der Sprit bei uns wesentlich teurer, wenn der € momentan gegenüber dem $ nicht so stark wäre.
zu 2.:
Wirtschaftswissenschaftlich und auch im RL bedeuten Kartelle immer überhöhte Preise, da sich die Konzerne in der Regel absprechen und sich nicht unnötig konkurrenz machen. Preise können in einem Kartell trotzdem nicht nach belieben verschoben werden, so wie du das behauptest. So wird ein Kartell niemals ein Produkt unter Einkaufspreis veräußern. Wenn der Sprit aber wie in Swasiland nur 10 Cent kostet ist dies weit unter dem Preis für ein Barrel Rohöl. Auch nach oben gibt es bei den Preisen eine Grenze. Wenn der Sprit so teuer wäre, dass wir mit unserem Einkommen nicht mehr mitkämen, würden die Ölfirmen nicht mehr verkaufen können.
Zwar kaufen wir nicht das Rohöl, genauso wie wir anstatt Getreide das Brot kaufen, aber dennoch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Preis für Rohöl und dem Endprodukt.
Zu 3.:
Das selbe habe ich auch geschrieben.
so am Ende noch zu rorai's post.
Mir liegt noch immer der Sinn und Zweck deines posts nicht klar vor Augen. Sollen unsere Politiker jetzt das Benzin auch subventionieren um noch mehr Schulden zu machen als die Holzköpfe meiner Generation jetzt schon aufbürden?
Mir liegt noch immer der Sinn und Zweck deines posts nicht klar vor Augen. Sollen unsere Politiker jetzt das Benzin auch subventionieren um noch mehr Schulden zu machen als die Holzköpfe meiner Generation jetzt schon aufbürden?
Die Politiker sollten den Menschen lieber reinen Wein einschenken und klar machen, dass das Ölzeitalter eher früher als später vorbei ist. Jetzt den Benzinpreis zu senken wäre ein Signal in die falsche Richtung. Das Problem an der Sache ist, dass man nun vor Augen hat, was man jahrzehntelen verdrängt hat: Das Öl ist endlich und in spätestens 20 Jahren kann sich vielleich noch das amerikanische Militär, aber kein Normalo mehr Benzin leisten. Das hätte eigentlich schon nach der 1. Ölkrise in den 70er Jahren klar sein sollen. Alternativen zum Verbrennungsmotor sind seit jahrzehnten zurückgehalten worden und jetzt haben sie den Salat. Es gibt jetzt schon Leute, gerade im Niedriglohnsektor, die sich die Fahrten zur Arbeit kaum noch leisten können, aber ein vernünftiges 3_Liter Auto wird nicht produziert!
Ich kenn das ja selber, fahre nur noch Zug/Straba etc. inzwischen ist rein der Benzinpreis für eine 150 km Strecke ja teurer als das Bahnticket (gerade mit den Ländertickets bzw. Bahncard).
Und solange man in einer größeren Stadt wohnt ist das mit der Bahn ja machbar. Blöd ist es eben nur für die Geringverdiener, die auf dem Land wohnen, ohne angemessene Anbindung an den öffentl. Nahverkehr.
Und solange man in einer größeren Stadt wohnt ist das mit der Bahn ja machbar. Blöd ist es eben nur für die Geringverdiener, die auf dem Land wohnen, ohne angemessene Anbindung an den öffentl. Nahverkehr.
Zu dem Thema fällt mir ein das ich erst kürzlich ein spannenden Artikel gelesen habe, was vielleicht in Zukunft möglich sein könnte um nicht mehr abhängig vom Öl zu sein.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,561833,00.html
Eine hochinteressante Technologie wie ich finde, wenn es gelingt diese umzusetzen, könnte man der Lösung um einiges näher kommen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,561833,00.html
Eine hochinteressante Technologie wie ich finde, wenn es gelingt diese umzusetzen, könnte man der Lösung um einiges näher kommen.
- 1
- 2