Subpage under development, new version coming soon!
Subject: Le Tour de France 2008
Harty [del] to
All
Nanü noch gar kein Thread dazu ;)
Was sagt ihr denn zur heutigen Etappe.
Ist ja der Warnsinn, was Schumacher da geleistet hat. Na hoffentlich auch mal ohne doping.
So kann es weiter gehen, auch wenn die großen nicht dabei sind, wie z.B. Contador und auch Klöden.
Was sagt ihr denn zur heutigen Etappe.
Ist ja der Warnsinn, was Schumacher da geleistet hat. Na hoffentlich auch mal ohne doping.
So kann es weiter gehen, auch wenn die großen nicht dabei sind, wie z.B. Contador und auch Klöden.
Na hoffentlich auch mal ohne doping.
Daran glaubst du aber doch nicht wirklich, oder?
Daran glaubst du aber doch nicht wirklich, oder?
Ehm nicht so wirklich ;)
Aber naja vielleicht isses ja 1% sauberer als im letzten Jahr, das wär doch schon mal ein Anfang.
Aber naja vielleicht isses ja 1% sauberer als im letzten Jahr, das wär doch schon mal ein Anfang.
vielleicht ist ja wenigstens schumacher 1% sauberer als bisher.
wäre wahnsinn
wäre wahnsinn
hmm... ich war ich ein Fan von der Tour der France aber seit den Skandalen packt es mich irgendwie nicht mehr...
Erste Woche eh nur geplänkel, heute nix gesehn leider.
Naja, selben Teamchefs, selben Fahrer..ob sich da wirklich was geändert hat
oder einfach noch "Cleverer" gedopt wird ist hier die Frage.
Schade das Ulle seine Rübe hinhalten musste während fast alle anderen aus dem Fuentes Skandal
quasi unbeschadet weiterfahren dürfen, da hätte man Tabula-Rasa machen müssen.
Chance nicht genutzt, warscheinlich gewollt "nicht genutzt" mit paar Bauernopfern wies aussieht,
alles sehr unglaubwürdig.
Anyway guck Radsport im allgemeinen noch immer gern, besonders Giro,TDF,Vuelta, Berge sind schon Geil :)
Simpson R.I.P
Naja, selben Teamchefs, selben Fahrer..ob sich da wirklich was geändert hat
oder einfach noch "Cleverer" gedopt wird ist hier die Frage.
Schade das Ulle seine Rübe hinhalten musste während fast alle anderen aus dem Fuentes Skandal
quasi unbeschadet weiterfahren dürfen, da hätte man Tabula-Rasa machen müssen.
Chance nicht genutzt, warscheinlich gewollt "nicht genutzt" mit paar Bauernopfern wies aussieht,
alles sehr unglaubwürdig.
Anyway guck Radsport im allgemeinen noch immer gern, besonders Giro,TDF,Vuelta, Berge sind schon Geil :)
Simpson R.I.P
naja, irgendwie hab ich den Bezug zu den Teams und den Fahrern verloren, kaum kannte man einige Fahrer + Taktiken etc., wurden diese gesperrt^^
Ich schaue sehr gerne Radsport, auch die ganzen Dopinggeschichten konnten daran nichts ändern.
Habe an meiner Uni eine Semesterarbeit dazu verfasst (Dopingproblematik im Schweizer Radsport), und ich denke doch, dass sich in letzter Zeit einiges getan hat.
Solange sich aber UCI, ASO, WADA, NADA etc. etc. lieber gegenseitig bekriegen als zusammen eine Lösung zu finden wird wohl nichts mit sauberem Radsport! ;-)
Und in Deutschland (auch in der Schweiz) wird einiges strenger kontrolliert als z.B. in Spanien, deshalb glaube ich auch nicht, dass ein Deutscher im Gesamtklassement etwas reissen kann ...
Ulle und Rübe hinhalten ... naja ... er hat ja trotz allen Beweisen noch immer nicht zugegeben dass er gedopt hat. Was sagt er stattdessen immer? "Ich habe niemanden betrogen ..." oder so etwas Ähnliches? Lächerlich ...
Aber die Spanier fahren frischfröhlich weiter, das stimmt.
Und die anderen Sportler aus verschiedensten Sportbereichen kamen auch ungeschoren davon ...
Habe an meiner Uni eine Semesterarbeit dazu verfasst (Dopingproblematik im Schweizer Radsport), und ich denke doch, dass sich in letzter Zeit einiges getan hat.
Solange sich aber UCI, ASO, WADA, NADA etc. etc. lieber gegenseitig bekriegen als zusammen eine Lösung zu finden wird wohl nichts mit sauberem Radsport! ;-)
Und in Deutschland (auch in der Schweiz) wird einiges strenger kontrolliert als z.B. in Spanien, deshalb glaube ich auch nicht, dass ein Deutscher im Gesamtklassement etwas reissen kann ...
Ulle und Rübe hinhalten ... naja ... er hat ja trotz allen Beweisen noch immer nicht zugegeben dass er gedopt hat. Was sagt er stattdessen immer? "Ich habe niemanden betrogen ..." oder so etwas Ähnliches? Lächerlich ...
Aber die Spanier fahren frischfröhlich weiter, das stimmt.
Und die anderen Sportler aus verschiedensten Sportbereichen kamen auch ungeschoren davon ...
Radsportler sind ja nicht die einzigen die dopen. Ich möchte nicht wissen, wie es im Leichtatlethik Bereich aussieht.
Das sieht auch im Fußball nicht besser aus.
Da wird ebenfalls reichlich Captagon und Epo eingeschmissen.
Die beliebte Ausrede, es würde im Fußball ja mehr auf spielerische Fähigkeiten ankommen, gilt schon lange nicht mehr (und hat vermutlich auch nie gegolten).
Überleg mal, wie viele Spiele der EM z.b. über Form und Kondition entschieden wurden.
Von technischer Brillanz war da wenig zu sehn.
Doping im Fußball wird kaum kontrolliert und auch aus der öffentlichen Diskussion weitgehend rausgehalten. Wer quatscht, gilt als Nestbeschmutzer und aufgedeckte Dopingeinnahmen werden als Einzelfälle kleingeredet.
Da wird ebenfalls reichlich Captagon und Epo eingeschmissen.
Die beliebte Ausrede, es würde im Fußball ja mehr auf spielerische Fähigkeiten ankommen, gilt schon lange nicht mehr (und hat vermutlich auch nie gegolten).
Überleg mal, wie viele Spiele der EM z.b. über Form und Kondition entschieden wurden.
Von technischer Brillanz war da wenig zu sehn.
Doping im Fußball wird kaum kontrolliert und auch aus der öffentlichen Diskussion weitgehend rausgehalten. Wer quatscht, gilt als Nestbeschmutzer und aufgedeckte Dopingeinnahmen werden als Einzelfälle kleingeredet.
Darf ich fragen, was Du denn studierst? Irgendetwas zwischen Pharmazie, Biochemie oder Sport?
Und zum Thema Ulle: Ich glaube daran, dass er die Wahrheit seid. Er war ein Sportsman, von denen es heute nur noch wenige gibt. Ein Beispiel: Als Lance Armstrong vor ein paar Jahren mal hinter Ulle gestürzt war, ist dieser nicht weiter gefahren, sondern hat auf ihn gewartet. Wer würde das heutzutage noch machen? Ich wahrscheinlich nicht...
Und zum Thema Ulle: Ich glaube daran, dass er die Wahrheit seid. Er war ein Sportsman, von denen es heute nur noch wenige gibt. Ein Beispiel: Als Lance Armstrong vor ein paar Jahren mal hinter Ulle gestürzt war, ist dieser nicht weiter gefahren, sondern hat auf ihn gewartet. Wer würde das heutzutage noch machen? Ich wahrscheinlich nicht...
Darf ich fragen, was Du denn studierst? Irgendetwas zwischen Pharmazie, Biochemie oder Sport?
Nee, Betriebswirtschaft! ;-)
Musste das Ganze aus systemtheoretischer Sicht betrachten ... ;-)
Er war ein Sportsman, von denen es heute nur noch wenige gibt. Ein Beispiel: Als Lance Armstrong vor ein paar Jahren mal hinter Ulle gestürzt war, ist dieser nicht weiter gefahren, sondern hat auf ihn gewartet. Wer würde das heutzutage noch machen? Ich wahrscheinlich nicht...
Umgekehrt war dasselbe der Fall, als Ulle stürzte hat Armstrong auch gewartet. Und auch heute wird dies grösstenteil noch praktiziert denke ich.
Naja, Ulle sagt ja eigentlich schon die Wahrheit ...
Er sagt ja nicht er habe nicht gedopt, er sagt ja nur er habe niemanden betrogen ...
Nee, Betriebswirtschaft! ;-)
Musste das Ganze aus systemtheoretischer Sicht betrachten ... ;-)
Er war ein Sportsman, von denen es heute nur noch wenige gibt. Ein Beispiel: Als Lance Armstrong vor ein paar Jahren mal hinter Ulle gestürzt war, ist dieser nicht weiter gefahren, sondern hat auf ihn gewartet. Wer würde das heutzutage noch machen? Ich wahrscheinlich nicht...
Umgekehrt war dasselbe der Fall, als Ulle stürzte hat Armstrong auch gewartet. Und auch heute wird dies grösstenteil noch praktiziert denke ich.
Naja, Ulle sagt ja eigentlich schon die Wahrheit ...
Er sagt ja nicht er habe nicht gedopt, er sagt ja nur er habe niemanden betrogen ...
für mich sind die Fahrer nach wie vor eher Opfer als Täter in diesem Doping-Systemzwang. Die kommen doch mit 18 - 20 Jahren in ihr erstes Team, haben nichts anderes gelernt und träumen vom Toursieg, und dann kommt ihr Teamarzt, Teamchef, Verbands-Juniorentrainer und sagt: wenn du mit den anderen mithalten willst, musst du auch das mitmachen und nehmen, was alle nehmen. Sie haben dann zwar immer noch die Wahl, aber ich möchte bei dieser Entscheidung nicht an ihrer Stelle sein.
die Schuldigen sind für mich zu fast 100% die dopenden Ärzte und vor allem die Verbände und Funktionäre, die aus Angst von einem flächendeckenden Skandal sinvolle Dopingtests verhindern und fast nur bei den Wettkämpfen testen statt im Training, und die keine Proben einfrieren, um später mit neuen Methoden noch nach-testen zu können. Das wäre der beste Weg, diesen Sport und auch die Leichtathletik aus dem Sumpf rauszuziehen, aber wie gesagt, das Interesse der Verantwortlichen in den Verbänden ist schlichtweg nicht vorhanden. Deshalb hat sich für mich auch noch nichts Wesentliches geändert in den letzten Jahren und ich schaue mir das Ganze nicht mehr an.
die Schuldigen sind für mich zu fast 100% die dopenden Ärzte und vor allem die Verbände und Funktionäre, die aus Angst von einem flächendeckenden Skandal sinvolle Dopingtests verhindern und fast nur bei den Wettkämpfen testen statt im Training, und die keine Proben einfrieren, um später mit neuen Methoden noch nach-testen zu können. Das wäre der beste Weg, diesen Sport und auch die Leichtathletik aus dem Sumpf rauszuziehen, aber wie gesagt, das Interesse der Verantwortlichen in den Verbänden ist schlichtweg nicht vorhanden. Deshalb hat sich für mich auch noch nichts Wesentliches geändert in den letzten Jahren und ich schaue mir das Ganze nicht mehr an.
ich würde mal sagen, das hat Ulle ziemlich clever ausgedrückt.
Wenn er sagt, er habe niemand betrogen, dann kann das auch heissen:
ich habe gedopt und weil das jeder andere auch macht, hab ich keinen betrogen.
denn hätte er gedopt, aber auch nur ein anderer nicht, dann wäre derjenige natürlich schon betrogen worden.
das mit dem warten fand ich auch eindrucksvoll. hatte mich auch ziemlich gewundert damals, zumal ich auch ulle als jemand von heutzutage seh und mir fairplay da nur eingeschränkt vorstellen kann.
bei sportlern gibts schon noch sowas, wie ne handwerkliche berufsehre. sieht man z.b. daran, dass gegnerische spieler einem stürmer, der den ball vor dem tor in die wolken gehauen hat, bemitleidend kurz auf die schulter klopfen. das ist keine versteckte schadenfreude, das ist ernst bei denen, da bin ich sicher.
andererseits gibts heute praktiken, die vor 40 jahren undenkbar gewesen wären, weil sie als unsportlich angesehn worden wären. in manchen regionen hat der zeitgeist noch nicht gesiegt. in england z.b. wird ein diver, also ein schwalbenfabrizierer auch heute noch mit verachtung gestraft und nicht als clever bewundert. an der reaktion nach schwalben erkennt man auch bei den spielern schön, wie mies ihre gesinnung manchmal ist. es kommt sehr oft vor, dass, nachdem der schiri nen zweifelhaften elfer gepfiffen hat, der "gefoulte" spieler von seinen mannschaftskameraden dafür beglückwünscht wird, oder der sich selber freut. oft auch mit nem klammheimlichen lächeln, so nach dem motto : hehe, verarschung geglückt.
bis in die frühen 70er war es z.b. noch üblich, dass derjenige spieler, der den ball zuletzt berührt hat, bevor er ins aus geht, die hand gehoben hat. als zeichen für den schiri : ich wars. fairplay halt. danach setzte sich dann der umgekehrte fall durch. und inzwischen heben grundsätzlich beide spieler, die in frage kommen, ganz automatisch die hand, um dem schii zu sagen : ich will den einwurf. selbst, wenn sie es besser wissen. das weiss man als spieler nämlich immer, ohne ausnahme, wer zuletzt dran war. nix mehr mit fairplay also.
vielleicht ist einer, wie ulle ja ne ausnahme. so wie joshua kennedy z.b. auch ne ausnahme ist, wenns um fairplay geht. wär schön, wenns so leute noch gibt.
Wenn er sagt, er habe niemand betrogen, dann kann das auch heissen:
ich habe gedopt und weil das jeder andere auch macht, hab ich keinen betrogen.
denn hätte er gedopt, aber auch nur ein anderer nicht, dann wäre derjenige natürlich schon betrogen worden.
das mit dem warten fand ich auch eindrucksvoll. hatte mich auch ziemlich gewundert damals, zumal ich auch ulle als jemand von heutzutage seh und mir fairplay da nur eingeschränkt vorstellen kann.
bei sportlern gibts schon noch sowas, wie ne handwerkliche berufsehre. sieht man z.b. daran, dass gegnerische spieler einem stürmer, der den ball vor dem tor in die wolken gehauen hat, bemitleidend kurz auf die schulter klopfen. das ist keine versteckte schadenfreude, das ist ernst bei denen, da bin ich sicher.
andererseits gibts heute praktiken, die vor 40 jahren undenkbar gewesen wären, weil sie als unsportlich angesehn worden wären. in manchen regionen hat der zeitgeist noch nicht gesiegt. in england z.b. wird ein diver, also ein schwalbenfabrizierer auch heute noch mit verachtung gestraft und nicht als clever bewundert. an der reaktion nach schwalben erkennt man auch bei den spielern schön, wie mies ihre gesinnung manchmal ist. es kommt sehr oft vor, dass, nachdem der schiri nen zweifelhaften elfer gepfiffen hat, der "gefoulte" spieler von seinen mannschaftskameraden dafür beglückwünscht wird, oder der sich selber freut. oft auch mit nem klammheimlichen lächeln, so nach dem motto : hehe, verarschung geglückt.
bis in die frühen 70er war es z.b. noch üblich, dass derjenige spieler, der den ball zuletzt berührt hat, bevor er ins aus geht, die hand gehoben hat. als zeichen für den schiri : ich wars. fairplay halt. danach setzte sich dann der umgekehrte fall durch. und inzwischen heben grundsätzlich beide spieler, die in frage kommen, ganz automatisch die hand, um dem schii zu sagen : ich will den einwurf. selbst, wenn sie es besser wissen. das weiss man als spieler nämlich immer, ohne ausnahme, wer zuletzt dran war. nix mehr mit fairplay also.
vielleicht ist einer, wie ulle ja ne ausnahme. so wie joshua kennedy z.b. auch ne ausnahme ist, wenns um fairplay geht. wär schön, wenns so leute noch gibt.